Auf dem Esport Summit in Wien durfte ich u.a. über die Zusammenarbeit zwischen Brands und Esport-Athleten sprechen. Das ist, wie viele andere Dinge in dieser jungen Industrie, ein wenig beackertes Feld. Doch gibt es bereits zahlreiche Unternehmen die zeigen, wie gut und natürlich Esportler als Werbebotschafter funktionieren.

Hier folgen fünf Ausschnitte aus Kampagnen mit Esport-Stars.

Audi & Counter-Strike

Wie auch BMW oder Mercedes-Benz, engagiert sich Audi bereits im Esport. 2017 beging man die Partnerschaft mit Team Astralis, einem dänischen Counter-Strike-Team und bewies damit ein gutes Händchen. Schließlich gewann das Team noch im selben Jahr das prestigeträchtige E-League Major.

In den folgenden Beispielen sieht man, dass sich eine Marke keinesfalls verstellen muss, um Esport-Athleten nahtlos ins Messaging, in diesem Falle die #untaggable-Kampagne des Audi Q2, zu integrieren.

Head & Shoulders & Dota 2

Virtus.Pro gehört zu Osteuropa, wie der Deckel auf den Topf. Darum ist der Schritt von Head & Shoulders, eine Partnerschaft in Russland mit der legendären Organisation einzugehen, äußerst logisch. Als sprichwörtlichen Kopf der Kampagne hat man RAMZES666 gewählt.

In dem Moment, als er sich mit dem Headset durch die Haare fährt, versteht man, dass fast jede Brand einen authentischen Zugang zur Esport-Audience finden kann, wenn sie diese auch versteht.

Gilette & League of Legends

Mit Team Solomid entschied sich Gilette für das Sponsoring, einer der beliebtesten Organisationen in Nordamerika. Insbesondere TSM‘s League of Legends Team wird international hoch gehandelt und gilt ständig als Anwärter für diverse Titel.

Für die Firma mit Fokus auf Körpferpflege Grund genug, Aushängeschild, Søren Bjerg, aka. Bjergsen, für einen Werbespot zu nutzen, dessen Botschaft, wie sollte es auch anders sein, lautet: The best a man can get.

T-Mobile & FIFA

T-Mobile hat in kurzer Zeit viele richtige Akzente im Esport gesetzt, etwa durch das Sponsoring der deutschen Traditionsorganisation SK-Gaming. Auch T-Mobile Austria gelang es, Aufmerksamkeit zu erregen und Gamer auf sich aufmerksam zu machen.

Um die eigenen Produkte und Dienstleistungen ins rechte Licht zu rücken, kreierte man eine Social-Media-Kampagne mit Spielern wie dem populären FIFA-Streamer Mirza Jahic, der darin seine persönliche Geschichte erzählte. Was wäre Esport, ohne das passende Netz?

Media Markt & Counter-Strike

Gerade für einen Elektroriesen wie Media Markt liegt es auf der Hand, ein Gesicht aus dem Segment einzusetzen, mit dem man einen guten Teil des Umsatzes erwirtschaftet: Gaming. Im Falle von Media Markt Russland entschied man sich für Counter-Strike-Legende Jarosław Jarząbkowski, besser bekannt als pashabiceps.

Neben Live-Aktivierungen, etwa Autogrammstunden im Handel, war pashabiceps auch Hauptakteur einer Videoreihe, die man nicht verstehen muss, um den charakteristischen, unbeschwert-amüsanten Stil des Unternehmens zu erkennen.


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fatih@spielunddrang.com

Kategorien: Esports

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